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STRIPES ARE NOT JUST FOR SAILORS

Wie aus einem Seefahrerhemd ein abolsuter Fashion Klassiker wurde

 

Das gestreifte Sailor T-Shirt auch bekannt als das Breton-Shirt ist ein 157 Jahre alter Fashion Klassier der seinen Weg in jedermanns Kleiderschrank gefunden zu scheinen hat. Seine lange Geschichte geht weiter über die Zeichentrickfigur Popeye hinaus, der jeden Samstag Vormittag im Fernsehen regelmäßig seine Gegner vermöbelte. Von französischen Matrosen die tückischen Gewässern trotzten bis hin zu den legendären Paplo Picasso und Andy Warhol, das Breton Shirt hat sich zu einem echten Modehighlight gemausert.

Streifen waren einst sehr beliebt bei Seeleuten, da sie besonders gut sichtbar waren, wodurch es einfacherer war zwischen Matrosen und Wellen zu unterscheiden sollten diese das Pech haben über Bord zu gehen. Das gestreifte Sailor Shirt stellte sich als so effektiv heraus, dass die französische Marine am 27 März 1858 die blau-weiß gestreiften Strickhemden – ursprünglich bekannt als „marinière” or “matelot” – als offizielle Uniform einführten. Da zu diesem Zeitpunkt die gesamte französische Marine in der Bretagne zu finden war, erhielt das Shirt schnell die Bezeichnung „Breton“ Shirt. Das originale Design bestand aus 21 Streifen, einen für jeden von Napoleons Siegen über die Briten.

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Einer der ersten die das Breton Shirt für die Mode entdeckte war Coco Chanel im Jahre 1917, die während eines Trips auf das Shirt aufmerksam wurde. Mit ihrer „Nautical Collection“ führte Coco Chanel das gestreifte Design in die Modewelt ein und das Breton Shirt erreichte schnell „Haute Couture“ -Status, wodurch es eine sehr große Beliebtheit unter den modebewusste Frauen der Oberschicht erlangte. Chanel kombinierte das Breton-Top für Frauen mit weitgeschnittenen Hosen, um einen starken Kontrast zu den einst beliebten Korsettkleidern zu schaffen.

Im Laufe der darauffolgenden Jahre gewann das klassisch-gestreifte Shirt große Anerkennung und wurde zum Synonym der 1960er New Wave Cinema Bewegung in Frankreich und der aufkeimende Creative Art Szene. Insbesondere Schauspielerinnen wie Marilyn Monroe, Brigitte Bardot, Audrey Hepburn und Jean Seberg wurden kaum ohne ihre nautische Couture gesehen. Aber auch Schauspieler und Schriftsteller wie Pablo Picasso, Ernest Hemingway und Man Ray trugen ihre Sailor-Shirts mehr als regelmäßig.

Es dauerte nicht lange bis das Breton Shirt auch seinen Weg nach Hollywood fand. Der erste der es trug war Lee Marvin im Jahre 1953, der neben Marlon Brando im Film „The Wild One“ spielte. Sein Charakter wurde als der gefährlichere und mysteriösere von beiden gesehen und inspirierte die Biker Frank Sadilek und Ralph „Sonny“ Barger, die als die Gründerväter der berühmt-berüchtigten Motorrad-Gang der Hells Angels gelten.

Im Jahre 1955 trug James Dean das Breton Shirt im Film „Rebel Without a Cause“ und auch Andy Warhol war ein großer Fan der gestreiften T-Shirts und galten als Warhols Stil der sechziger Jahre.

Heutzutage ist das Breton Shirt in vielen verschiedenen Varianten und Ausführungen zu finden und Mode-Labels auf der ganzen Welt bieten ihre Sichtweise dieses nautischen Klassikers an. Man kann wohl sagen, dass die einst maritime Uniform sich zu einem echten Fashion-Klassiker entwickelt hat.

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